Dienstag, 15. April 2014

Reisetagebuch: Tokyo Pop!

Also. Wir waren da grad in Jaaaaaapaaaaan...
Es war eine tolle Reise. Angefangen hat sie in Tokyo, dann gings an den Fuji in die Berge-und-Seen Regionen und weiter nach Osaka, Kyoto und Nara. Heute gibts einen kleinen Tokyo Einblick, bald dann für alle anderen Orte auch einen Post.
Also, Japan.
Dazu muss gesagt werden, ich wollte eigentlich irgendwie gefühlt immer schon nach Japan. Als typischstes typisches Kind der 90er bin ich aufgewachsen mit fanatischem Sailor Moon Tick, Mangas von Dragon Ball bis Ranma 1/2, Pokemon Spielen und Sammelkarten (selbst die ganz seltenen, die, die man sich in Comicläden einzeln gekauft hat, wo eine Sammelkarte schonmal 40 DM kosten konnte, seufz) und naja, halt riesiger Manga und Animesammlung. Selbst zur Animagic, der Manga und Animemesse, musste meine Mama mich begleiten - denn so als Kind darf man ja leider nichts alleine machen. Selbst Japanisch hab ich mal ein wenig gelernt - auch wenn ich für diesen Urlaub nicht viel mehr als Essen-bestellen-und-Wegbeschreibungen-verstehen-Japanisch Kenntnisse daraus ziehen konnte, aber immerhin, ich war trotzdem stolz :)
Somit aber kann ich definitiv den Kulturschock, der im selben Zug mit Japan immer erwähnt wird, nicht bestätigen. Eigentlich war es ganz genau so wie ich es erwartet hab und wie Animes mir das beigebracht haben: Laut, skuril, riesig groß, voller höflicher Menschen und hier und da ein Kirschblütenbaum und riesige Strommasten. Außerdem kannte ich die asiatischen Gepflogenheiten ja seit meiner großen Chinarundreise schon ein klitzebisschen, auch wenn man Japaner und Chinesen an sich ja nun wirklich nicht vergleichen kann.  Natürlich gab es hier und da auch Sachen, die hatte ich so nicht erwartet (wie z.B. das Frauenbild - Japan, du bist doch sonst in allem so fortschrittlich!)
Und trotzdem: Auch wenn du es erwartest und kennst, dort zu sein ist noch mal was ganz Anderes. Und sie sind so nett! So unglaublich fürchterlich nett. Sie entschuldigen sich, sie lächeln, sie helfen, oh wie sie helfen. So haben uns zwei unglaublich nette Japaner, als wir uns verlaufen hatten und obwohl sie uns kaum verstanden haben, 30 Minuten quer durch die Stadt begleitet und zu unserem Ziel geführt, obwohl sie selbst den Weg nicht kannten und immer wieder neu für uns gefragt haben. Wo auf der Welt passiert soetwas sonst? Und, das gebe ich zu, ich bin ein sehr großer Freund des Kollektivismus. Ein Konstrukt, ich weiß ich weiß, und hierzulande oft verpönt, aber für andere Einstehen, das Selbst nicht immer so hervorheben - das find ich ganz schön gut. Aber davon erzähle ich euch nochmal viel genauer in einem der nächsten Posts. Jetzt gibts erstmal einen kleinen bebilderten Rundgang durch diese Riesenstadt.
Gereist sind wir ja wunderschönerweise zur Zeit des Kirschblüten Hanami Festes, und ich hab gezählt: ich habe 530 Kirschblütenfotos geschossen, nebst lauter Japanern, die dasselbe taten. Die zeig ich euch aber natürlich nicht alle, stattdessen eine kleine Auswahl und ein kleiner Guide für die große Stadt weiter unten.

Tokyo ist groß. Größer. So groß, das kann man sich nicht vorstellen. Tatsächlich, das wusste ich vorher nicht, ist Tokyo-Yokohama die größte Metropolregion der Welt, d.h. Tokyo und sein direktes Umfeld beherben gigantische 36,5 Millionen Einwohner. Diese Zahl beginnt man erst zu begreifen, wenn man auf eine Aussichtsplattform seiner Wahl in schwindelerregende Höhen fährt und am Horizont trotzdem nur immer in jede Richtung nur diese Stadt sieht, soweit das Auge reicht. Dementsprechend ist es auch genauso lächerlich zu behaupten, man hätte in einer knappen Woche Tokyo gesehen. Wir haben also ein paar prozentual unterrepräsentierte Teile dieser Stadt gesehen, die mich hier und da ein wenig an Hong Kong, andersweitig ein wenig an New York erinnert haben und meistens aber ganz schön einzigartig für sich alleine stehen.


Ein klitzekleiner Tokyo Guide 

Ihr kennt das ja schon mit meinen kleinen Städteführern von meiner letzten Großbritannienreise. Ich hab hier für euch wieder einen kleiner Reisebericht-Rundgang zu all den Stellen, die ich besonders schön fand. Also mein kleines persönliches "Wenn du nur 42,5 Stunden verbringen könntest in..."

... dann wäre als erste Adresse natürlich der Tokyo Tower dran, ist ja klar. Wie ihr natürlich alle wisst: der wichtigste Ort in dieser Riesenstadt. Zumindest hat mir das Sailor Moon beigebracht, sie bekämpft dort oben ja immer alles und jeden!
Tatsächlich ist der Tokyo Tower heute verglichen mit vielen anderen Gebäuden und Strukturen vergleichsweise klein. Nicht mal mehr der größte Fernsehturm der Stadt, seitdem der Sky Tree eröffnet hat, trotzdem ist er mit seinem rot-weißen Gewand, seinen zwei Aussichtsplattformen und den Parks rundherum schon ganz schön romantisch. Und ganz besonders abends angestrahlt einfach wun-der-schön. (Und: Ab 22 Uhr geht das Licht aus. Strom sparen ist angesagt - sehr löblich, Japan! Richtig so.)
Nimmt man die Ginza Line bis zur Endstation landet man schwupps in Asakusa. Hier scheint ein wenig die Zeit angehalten zu sein und tatsächlich ähnelt dieser Stadtteil von Tokyo eher Kyoto als dem Rest der Stadt. Und vielleicht hat man so einen kleinen Eindruck, wie die Stadt vor 100 Jahren vor dem großen Kanto Erdbeben von 1923, das den Großteil des alten Tokyos schon vor dem zweiten Weltkrieg verwüstet hat, mal aussah. Zentraler Punkt ist der Sensō-ji, eine riesige atemberaubende buddhistische Tempelanlage, drumherum Stände, Schreine und traditionelle japanische Holzhäuser, die alles beherbergen von  alteingesessen japanischen Nudelrestaurants bis Modeketten. Um das Viertel herum gibts Einkaufsmeilen, den schönen Ueno-Park, der jedes Jahr das größte Kirschblütenfest Japans beherbergt, eine Flussanlagestelle für Bootstouren zur Sakuraschau und den neu errichteten Sky Tree.
Das bunte, schrille, ohrenbetäubende Tokyo findet sich vorallen in Shibuya. Kennt ihr die große Kreuzung, wie sie in jedem Film, der in Tokyo spielt, gezeigt wird? Die auf der Hunderte von Menschen von allen Seiten aufeinander zuströmen - im Hintergrund bunte Neon-Billboards die den Times Square vor Neid erblassen lassen? Die ist genau hier, vorm Hachiko Exit der Shibuya Station, und sie zu kreuzen lohnt sich genauso sehr wie sich gegenüber im zweiten Stock des Tsutaya Buildings ins Starbucks vor die Glasfensterfront zu setzen und dem Treiben zuzusehen.
Daneben hat Shibuya natürlich noch so einiges mehr zu bieten. Hier sind sie hippen Läden versammelt, die coolen Bars und Clubs. Von hier kann man sich in jede Richtung verlieren und überall wird es bunt und quirlig, hell und Neon bleiben. Hier gibt es Alice im Wunderland und Super Mario Themen Cafés, Vintage Spielzeug Läden mit Wänden voller Plastikgodzillas und alles was das japanische Nachtleben sich so ausgedacht hat. Schräger wird es nur in Akihabara, aber dazu kommen wir nachher :)
Eines aus dem Tokyo-schem Nachtleben gegriffen muss ich dabei aber unbedingt erwähnen. Karaoke! Ist ja per se schon japanisch und heißt übersetzt poetisch "leeres Orchester" und hat in seiner Heimat einen ziemlich fühlbaren Zauber inne. Und ja, Karaoke ist hier wirklich eine Kunstform, ein Ort wo der eher zurückhaltende Japaner sich in den schallisolierten Räumen mal so richtig die Seele aus dem Leib trällert, alles von sich wirft und feiert. Eine der größten Ketten ist Karaoke Kan - überall in allen Städten findet man ihre Filialen. Für uns war die in Shibuya aber die wichtigste. Denn der kleine Cineast in mir hat sich verdammt darüber gefreut in Zimmer 601 am Drehort von "Lost In Translation" seine Liedchen zu schmettern. Hach <3

Karaoke-Kan / 30-8 Udagawa-cho, Shibuya-ku / Shibuya Station

Fast genauso verzückt wie mich Zimmer 601 hat den Freund das Artnia - das Square Enix Café und Shop. Final Fantasy, Anyone? Hier werden Chocobos aus Kakao auf den Milchschaum serviert und nebenan Memorablia und Merchandise aus den Spielen in verdammt schickem Ambiente ausgestellt und verkauft. Angesiedelt sind die direkt an der Shinjuku Station, Exit E1 draußen neben den Square Enix Headquartes im Eastside Building.

Artnia / 1F Shinjuku Eastside Square 6-27-30 Shinjuku / Shinjuku Station

Ebenfalls in Shinjuku lässt es sich aber vor Allem sehr gut bastelig und selbermachig Einkaufen. Hier sind unter Anderen zwei der größten (und günstig sind sie auch!) Stoffläden Tokyos nah beieinander: Okadaya (3-23-17 Shinjuku) und Yuzawaya im Times Square Gebäude (5-24-2 Sendagaya). Aber auch darüber hinaus findet sich hier in der Gegend alles, was das DIYler Herz begehrt nach Hause mitzunehmen. Einen schönen Guide für gute Craft Stores in der Gegend gibt es hier.
Und wenn man so schonmal in Shinjuku ist, ist alleine schon ein kleiner Ausflug in dieses Bahnhofsgebäude den Besuch Wert. Shinjuku Station ist zwar ganz knapp nicht die größte Station der Welt, aber die vollste. Täglich laufen hier 3 Millionen Menschen durch. Hui. Wir haben ne halbe Stunde gebraucht nur um raus zu kommen. . .
Für Second Hand und Vintage Shopping gehts allerdings am Besten nach Shimokitazawa. Neben Tüllrock und Budapester Schuh finden sich hier auch die süßesten kleinen Cafés (ein ganz tolles z.B. das kleine versteckte Cafe Tint) und coolen Bars. Und da es ein wenig abseits der Haupt U Bahn Linie ist, ist Shimokitazawa auch nicht so touristisch, ein wenig roher und eigener. Außerdem findet sich hier die coolste Filiale von Village Vanguard (2-10-15 Kitazawa), die wir in Japan besucht haben. Eigentlich ein Buchladen der allen Kram dazu anbietet, den man sich so wünscht - von Comic Merchandise (freut den Freund) bis zu Wändelangen Toy Kamera Regalen von Lomo bis Fuji Instax (freut die Julie)
(Wände. WÄNDE voller Kameras. Ich hab mich totgekauft. )
Ein ganz wunderbarer Laden war Rust (2-19-10 Jingumae). Denn Rust wird unsere Eheringe herstellen. Mein zauberschöner Verlobungsring ist auch schon von denen, und jetzt kriegt er bald Gesellschaft.
Und wer da schonmal in der Nähe ist, sollte sich die Gegend um die Mejijingumae Station nicht entgehen lassen. Um die Harajuku Dori findet man sehr viele Läden im Industrielook, und die Takeshita Dori um die Ecke ist eine der größten Einkaufsmeilen der Welt. 
Und dann gab es da noch Akihabara. Hier (und im Osaka-Äquivalent DenDen Town) hat der Freund sein gaaaaaanzes Geld gelassen und plötzlich so entzückt rumgequietscht wie das normalerweise mein Job in der Beziehung ist. ("oooooooohhhhch guck mal ne kleine YUNAAAAA" "oooooh ein Kotobukiya Laden ooohh!!!") Das geekige Zentrum der Stadt von Technik Mekka bis Otaku ist vollgepackt mit Spielhallen, Laden voller großen und kleinen Statuetten, Second Hand Läden die einzig und alleine alte Figuren aus den Spielzeug Capsule Automaten verkaufen (und damit ein Vermögen machen), die überall in Japan (und eigentlich auch überall in Asien) stehen. [Und tatsächlich entdecke ich sie jetzt auch vermehrt hier in Berlin. Unser Kaisers hat welche! Und der Rewe in der Alexa! Jaja.] Stockwerke voller Cosplay Kostüme, und ja, auch Gebäude voller Hentai.
Egal ob Anime oder Videospiel Fan oder nicht, wer sich nach Tokyo verirrt, sollte sich Akihabara definitiv nicht entgehen lassen, und wenn es alleine dafür ist, sich in eine der gigantischen Spielhallen zu verlieren und einfach nur die Geräuschkulisse auf sich wirken lassen. Oder sich zu Schulschlusszeiten in einem der Gebäude aufhalten, in der Massen von aufgereiten Schülerinnen vor den zahlreichen Puri Automaten anstehen (das sind Fotokabinen, die bunte Halb bis Ganzkörper Fotos auf Fotostreifen ausspucken, die man zuvor am Touchscreen noch kreativst kitschig verziert. Wir haben tonnenweise gemacht. Ich werde Einscannen.)   Hier steckt sehr viel vom jungen japanischem Leben drin, die ganze japanische Popkultur und der große moderne Gegenpol zur klassischen japanischen Tradition von Teezeremonie bis Fächertanz. (Auch großartig! Aber dazu mehr im Kyoto Post ;) )
Meine Lieblings Spielhallen Beschäftigung: Mario Kart spielen <3 Tollst. Dicht gefolgt von den Trommel Automaten. Wie Guitar Hero nur in Pink, mit J-Pop Geträllere und mit Taiko statt Gitarre.
Wir waren ein bisschen spät dran, und haben somit nur noch die Ausläufer des Tsukiji Markets (der größte Fisch-Großmarkt vonne Welt) mitbekommen, aber auch diese Ausläufer waren schon ziemlich Eindrucksvoll - wenn auch ein wenig verstörend. Lebendige Krabben, bereits paniert... ich weiß ja nicht.
Aber die Imbissstände sind definitiv der Hammer, und den frischsten Sushi ganz Japans gibbet hier auch.
Und wem die Aussicht auf dem Tokyo Tower nicht genug war, und das ganze Spektakel nochmal erleben möchte, dem sei das Rathaus Gebäude ans Herz gelegt. Denn im Tokyo Metropolitan Government Building in Shinjuku darf man auch ganz umsonst in den Aufzug steigen und im 45. Stock die Aussicht genießen - und ist dann sogar höher hinaus als aufm Tokyo Tower!
Fast zu Tränen gerührt hat mich die Tempelanlage unmittelbar vorm Tokyo Tower. Dort standen Hunderte aufgereihter Kinder Statuetten, alle bunt geschmückt, mit gehäkelten Mützen, Umhängen, Lätzchen, Mäntelchen, Windräder und Blümchen davor, Räucherstäbchen und Kerzchen. Gepflegt, besucht, bunt und fröhlich gestaltet.  Und für was ist dieser Tempel u.a. geweiht? Für die Seelen totgeborener Kinder - ich war sprachlos.
Auch in der Nähe von Shinjuku wohnt der National Garten Tokyos. Japanischer Garten auch mal in Japan. Hat was, mit den Magnolien und Kirschblüten, gelben Wiesen (ich weiß immer noch nicht, wie die das machen. Gelbes Gras, so weich wie Teppich...), Teehäusern und Wasseranlagen. Und überall die Maler! (Ich hab übrigens in meinem Leben noch nicht so viele freilaufende Maler gesichtet wie in diesem einem Urlaub. Da lebt noch die Kunst!) Idylle mitten zwischen Wolkenkratzern.
Und noch ein Garten, der sich lohnt: Der Imperial Palace Garden am Kaiserpalast ist das ganze Jahr frei zugänglich, beherbergt Koi und Kirschblüte und nette Japaner, die durch ihn und drumherum eine kostenlose Free Walking Tour anbieten, in der sie nebenbei über Land, Stadt und Sitten philosophieren.

Natürlich ist die Liste für den nächsten Tokyobesuch aber auch schon wieder länger als alles, was wir überhaupt gesehen haben! Wie bei jedem guten Urlaub halt . . . Sovieles, was wir nicht geschafft haben! Das Studio Ghibli Museum! Juuban District und Hiragawa Schrein! Nakano Broadway und und und....

Als nächstes gibts dann ein Reisetagebuch über Fujikawaguchiko. Da wir da auch am allerkürzesten waren, sollte die Bildersuche nicht wieder ganz so schwierig werden. ;)

Wer von euch war auch schon in Tokyo? Was waren eure Lieblingsorte, wo wollt ihr noch hin? Und wenn nicht Japan, was war euer fernstes Land und größter (oder nichtvorhandener) Kulturschock?

Sonntag, 6. April 2014

Coming Soon

Ihr Lieben, ich bin fleißig am Bilder durchforsten und zusammenstellen... Japan war groß, bekloppt, wunderschön, hochmodern, traditionell und ganz schön strange. Und ihr kriegt wieder Reiseberichte über jede einzelne Stadt, durch die wir so gestiefelt sind!
 3000 Fotos hab ich im Gepäck, ihr kriegt ganz bald die Schönsten davon und meinen kleinen Einblick ins Land der aufgehenden Sonne.

Donnerstag, 23. Januar 2014

Die Pompom-Armee

 Das schlaue, schlaue Internet hat mir kürzlich einen unglaublichen Tipp gegeben, wie man Pompoms in Minutenschnelle in Massenproduktion anfertigen kann. Den Trick habe ich angewendet, wieder und wieder, denn es geht wirklich super schnell und ist zum Abschalten in kurzen Lernpäuschen wirklich super. (Denn ja, ich nehme mir den Tipp zu Herzen - mehr als 4 Stunden Lernen am Stück klappt einfach nicht mehr, und vielleicht gehen Dank der Lernpausen auch die Dauerkopfschmerzen bald mal weg? Bitte?)

Also, das A und O bei diesem Supertrick: Ihr braucht etwas, um das ihr große Bahnen von Wolle drumwickeln könnt. Ich benutze zwei recht weit auseinanderstehende Barhocker-Beinchen, die Streben von einem Ivar-Regal sind aber ebenso geeignet, oder auch Tischbeine, Stuhlbeine, was ihr so da habt. Einfach immer drumwickeln, drumwickeln, drumwickeln, bis ihr eine relative Dicke erreicht habt, und dann mit  einer Wollschnur immer kleine Abständen zusammen binden und am Ende dann eure Wollschnur als Ganzes vom Stuhl/Tisch/Regal runter schneiden, bis euer Gebilde so aussieht wie meine dicke Wollwurst hier im Bild.
Der Rest ist dann ganz einfach. Jedes Wollbällchen in der Mitte durchschnibbeln, und voilà, ein Pompom! Nurnoch auffächern und nach Bedarf ein wenig mit der Schere frisieren. Ich binde vorher immernoch ein langes Band um die Mitte, denn ich benutze Pompoms gern an Fäden zum verbasteln, aber das ist natürlich Optionsache.

 Je länger eure Wollwurst (bzw., je breiter eurer Tisch/Regal/Stuhlbeinchen-Abstand war), desto mehr Pompoms kriegt ihr natürlich heraus. Da kann auch schon mal ein Wollknäuel aufeinmal draufgehen. Aber in ca. 10 Minuten habt ihr eine ganze Armada an Wollpompoms. Juhuu!
 Damit könnt ihr dann eure Wohnung verschönern, Girlanden schnüren, Schmuck basteln, Servietten verzieren, Mützen vollenden, Kränze knoten, oder einfach Geschenke verpacken. Whatever floats your boat.
Ich geh jetzt wieder Lernen. :)

Samstag, 18. Januar 2014

Wedding Planner

Ihr Süßen, ich vernachlässige euch so! Ich verspreche euch aber, bald sind Semesterferien und damit auch bald die Klausurenphase zu Ende. Und dann hört ihr wieder ganz regelmäßig von mir! Ich schulde euch vor allen Dingen noch einen kleinen Prag-Bericht, wo wir ein Wochenende im Dezember verweilen durften. Und bald geht es nach Japan ( <3 !!!), da berichte ich dann natürlich auch von, jaja.

Heute gebe ich euch dafür einen kleine Einblick in das, wozu ich neben Lernen und Arbeiten überhaupt gekommen bin. Ein wenig Hochzeits-Scrapbooking, mit allen Ideen-Fetzen für die Hochzeitsplanung.



Es wird bunt, es wird blumig, voller Konfetti, Lichterketten, Spitze, Pompoms und Wimpelketten. Und es wird noch viel Arbeit. ... Gottseidank ist die Hochzeit in den Semesterferien! Bis dahin nähe ich dann erstmal Wimpel.

Nächste Woche dann erstmal Klausur. [Achtung, wer kein Bock auf Seelenstriptease hat, bitte diesen Absatz überspringen ;)] Ich muss dazu sagen, ich hatte schon immer ganz furchtbare Prüfungsangst. Ich lerne sehr viel und weiß rational auch eigentlich wirklich, dass ich mich sehr gut vorbereite, aber die Angst bleibt immer da. Eine Klausur habe ich schon hinter mir - und obwohl es eine 1 wurde, habe ich das Gefühl, ich mache mir nur noch mehr Druck. Ich habe so lange auf diesen Studienplatz gewartet, hatte so lange das Gefühl, mein Leben steht auf Pause und jetzt geht es endlich los - und deshalb möchte ich auch besonders gut sein! Die Vorraussetzung ist ja auch da: Ich liebe die Vorlesungen, die Inhalte meines Studiums sind alle so unglaublich spannend, und die Lernerei fällt mir kein bisschen schwer - nur diese Prüfungsangst, die bleibt, und macht mir solche Panik, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, auch nur irgendetwas anderes zu tun als zu lernen.
Man sollte meinen, dass ich das als angehende Psychologin irgendwie in den Griff bekommen sollte!

Naja, aber der nächste Post ist nicht wieder erst in einem Monat! Versprochen!

Montag, 16. Dezember 2013

Advent, Advent (5)

 Und auch die Lieblingsdame hat dieses Jahr wieder einen selbstgebastelten Adventskalender bekommen. Und er macht sich in ihrer Wohnung ganz schön hübsch, mit Pompoms und Weihnachtsbäumchen. So süß sieht das bei ihr aus!
Die kleinen Kraftpapier Mini-Döschen habe ich ganz einfach gefaltet. (Hier nochmal die Erklärung, wie das geht) Drin ist alles von Mini-Polaroid Magneten mit Fotos von uns, Fotos von ihr und ihrem Liebsten, ein selbstgemachtes Konfetti Etui, Washi-Tape-Teelichte für jeden Adventssonntag, etc. etc. (Der Rest darf ja nicht verraten werden, die beste Freundin liest ja mit!)
Ich wünsche euch allen auf jeden Fall noch wuuuunderschöne Adventstage und das sich ganz viel Schönes hinter euren Türchen verbirgt!

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Sonntag, 15. Dezember 2013

Advent, Advent (4)

Der Freund hat natürlich auch dieses Jahr einen Adventskalender von mir bekommen. Dieses Jahr: Ein Achievement Adventskalender im Portal-Look. (Für diejenigen von euch, die Gaming-mäßig nicht ganz so wortgewandt sind - Achievements sind eigentlich die kleinen Pop-Up Medaillen die seit der XBox 360 im Spiel aufpoppen. Der Freund ist ganz schön Achievementgeil und spielt manchmal auch die dusseligsten Aufgaben durch, nur um auch noch das letzte Achievement zu ergattern.)
 Aber für die Geschichte dieses Adventskalenders muss ich ein wenig ausholen. Also, wie gesagt, der Freund liebt Achievements. Deshalb hab ich dem Freund, damals als wir noch ganz frisch zusammen waren, ein kleines Achievement Buch gebastelt. So komplett mit lustigen individuellen Namen für die einzelnen Achievements, Gaming Points und Beschreibung. Da waren so Dinge drin wie, guck den bestimmten Film mit der Freundin an, oder mach ein Tourifoto mit ihr in einer venezianischen Gondel. Wenn er ein Achievement "unlocked" hat, gabs nen selbst gebastelten Sticker dafür.  So konnte er Achievement auch in unsere Beziehung sammeln, und da hatte sich der Freund ganz schön doll drüber gefreut. Da das Teil ja aber schon etwas alt ist, mussten ein paar Updates her: Also ein DLC - Downloadable Content ;) Das hab ich ihm dann dieses Jahr in seinen Adventskalender gepackt, alle Sticker schon gebastelt und auf ihren Einsatz wartend. Das DLC kann er später natürlich aus dem Adventskalender rauslösen und in sein Achievement Buch kleben.

 Da auf so eine Seite aber nur 15 Achievements passen, gabs noch ein paar "Füller-Türchen" Fußmassagen und Entspannungsbäder gab es da, aber auch so Sachen wie selbstgemachte Keksteig-gefüllte Companion Schoko-Cubes. Der Adventskalender hatte ja immerhin Portal-Türchen!

Und, was habt ihr für eure Lieben so gebastelt?

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