Posts mit dem Label Nähen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nähen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 19. August 2013

Transformer

Ihr wisst ja, ich stehe total auf Pinterest. Dieser tolle Pin ist eine Idee, in die ich mich sofort total verliebt habe: Ein Stoffbeutel, der sich - praktisch, praktisch - in eine Picknickdecke verwandelt! Juhuu!
Wie oft hab ich mich im Park wieder gefunden und dachte - jetzt ne Decke, jetzt hier schön hinlegen. Mit dieser praktischen Tasche hab ich sie nun immer dabei.
Ich hab ihn mir tatsächlich sofort nachgenäht - nur eine Stunde nach dem Pin, mein persönlicher Rekord. Misty, von der das Original stammt, hat hier eine genaue Anleitung auf englisch.

 Meine Picknickdecke habe ich ein klein wenig anders genäht, denn Bettlaken ohne Spann und mit schönem Muster, wie sie es benutzt, sind hier ja nicht so leicht zu finden, und ich hatte halt noch diese schöne Bettwäsche zu Hause rumfliegen, aus der ich eigentlich was ganz anderes nähen wollte. (tja.) Da die Bettwäsche aber ja schon eine praktische Kopfleise hat, kann man meinen Stoffbeutel nicht nur schließen, sondern er muss auch kaum vernäht werden. Genausowenig die Decke selbst, die ich nur auf einer Seite zunähen musste, so hat sie keine Nähte und ist wendbar.



Schaut euch auch auf jeden Fall auch Mistys Original Anleitung an, dann werden hoffentlich Unklarheiten bei meiner Anleitungszeichnung ein wenig logischer. Meine ist zwar ein wenig anders, aber das Prinzip bleibt ja trotzdem das selbe. Ganz wichtig hierbei: Nach jedem Schritt alles schön bügeln, dann wird die Decke auch sehr einfach sehr hübsch.
Aber so hab ich es gemacht:

1. Ich habe die Bettdecke zunächst auf Rechts zurechtgeschnitten. Für den großen Teil, die Decke selbst, habe ich den unteren Teil (Also nicht der mit der Knopfleiste) quadratisch abgeschnitten. Gerade und einfach klappt das, wenn man einfach eine Seite Diagonal auf die andere Seite faltet, und alles was absteht abschneidet.
2. Danach wird der Rest der Decke zurecht geschnitten. Erst Teil C. abschneiden und einen schmalen Streifen von der gesamten Stofflänge abnehmen, der wird ganz zuletzt der Henkel vom Beutel. Teil B wird der Beutel selber - beide Seiten rechts und links von der Knopfleiste werden hier also benötigt. Misty arbeitet in ihrer Anleitung mit ganz genauen Maßangaben, ich hab das alles eher nach Augenmaß gemacht, das geht natürlich schneller. Faltet hierfür das zuvor zugeschnittene Stoffteil A in 1/4 - also 2x längs und 2x einklappen - Der Beutel muss nur ein klein wenig größer werden. Teil D. braucht nur eine Stofflage, dieses Stoffteil wird später die Innentasche, in der die Decke später wohnt und an der sie befestigt wird.
3. Als erstes habe ich die Decke vernäht - dazu habe ich ein Stoffteil A auf links gedreht und die offene Seite fast ganz zugenäht. Nur einen kleinen Spalt an der Seite offenlassen, die Decke wieder auf rechts drehen und den Spalt zunähen.
4. Die fertige Decke dann wieder zusammenfalten. Wieder 2x längs und 2x einklappen. So wird die Decke von nun auch immer in der Tasche verstaut.
5. Jetzt geht es zum Beutel und zur Innentasche. Dafür Stoffteil B und Stoffteil D hervorholen. Stoffteil B auf links drehen - also die Knopfleiste mit ihren beiden Stoffteilen so anordnen, dass sich beide Motivseiten innen aufeinanderkuscheln. Stoffteil D wird die Tasche. Hierfür den oberen Saum zwei Mal umschlagen, gut umbügeln und versäumen.
6. Teil D nun auf links - also die Motivseite auf den auf links gedrehten zukünftigen Beutel - legen und alle drei Seiten vernähen. Umstülpen - Beutel selbst ist fertig!
7. Beutel und Decke werden nun aneinander genäht - hierfür die Decke an einer Ecke an den Saum der Innentasche mit Nadeln feststecken - Aufpassen, dass die Decke sich gut einklappen und verstauen lässt in der Innentasche und dann zusammennähen.
8. Als letztes fehlt nur noch der Henkel des Beutels. Hierfür Stoffteil C einschlagen, bügeln und außen zusammen nähen, dann den Saum aufbügeln, den Henkel auf rechts umstülpen und mittig zurechtbügeln. Beide Enden 2x umschlagen und bügeln, damit alles schön sauber aussieht, und dann an die Tasche nähen. Fertig!

Und wenn der Himmel dann auch bald mit dem ganzen Regen aufhört, dann kann ich sie auch ganz bald wieder ausführen. Ich freu mich drauf!

Donnerstag, 4. Juli 2013

Selbstgemachte Küchenhelfer (3)

Ich hab mir mal wieder was für die Küche genäht :)
Weil sie hübsch sind, weil sie nachhaltiger sind, und weil Fotos mit ihnen einfach toll aussehen, wollte ich mir eigentlich auch mal wieder ewig schon ein paar Sets Stoffservietten nähen (Ihr solltet echt mal sehen, wie lang meine To-Do-Liste ist . . .) Das erste Set ist nun fertig, geschneidert aus ein paar meiner Lieblingsstoffreste.
 Das praktischste Tutorial, dass das Internet so für mich übrig hatte, kam von Laura auf ihrem Blog Tagträumerin - Ihres ist super anschaulich und richti professionell. Meine haben allerdings ein anderes Format, da ich kleine, längs gefaltete Servietten etwas niedlicher finde. Meine Servietten waren deshalb aus 40 x 28 cm großen Stoffstücken, ich hab mich sonst aber an Lauras Tutorial gehalten.
Ich hab sie lieb ♥

Sonntag, 23. Juni 2013

Home Improvement

Kennt ihr das auch? Diese Dinge, die man eigentlich schon ewig vorhat, und doch irgendwie nie macht? Der Stoff ist gekauft, der Schnitt ist bereit ausgelegt, oder wenigstens so einfach, dass man keinen braucht? Ich gehe sogar einen Schritt weiter: nicht nur liegt der Stoff bereitwillig im Arbeitszimmer, er ist sogar schon zurecht geschnitten und an den Kanten versäumt, und doch braucht der letzte Schritt bei mir oft Monate.

So wie bei diesem Fall. Ein neuer Vorhang für die Innenseite unserer Küchentheke sollte her. - Einer der zu Pornolampe und restlicher Küchenfarbwelt passt - Ich hatte mich vor einer Ewigkeit bereits in den hübschen schwarz-weiß gestreiften Blümchen Print Duschvorhang von Urban Outfitters verliebt. Duschvorhang haben wir aber bereits einen schönen, und Duschvorhänge aus Stoff finde ich sowieso recht dämlich, trotzdem musste ich mir das Teil kaufen, als es im Online Shop so drastisch reduziert war. (Nach dem Motto: Irgendwann...)
Für mein Projekt war der Vorhang also klasse - er musste nur einmal halbiert werden, unten versäumt und umgeschlagen werden, auf der anderen Seite das selbe und Knopflöcher rein, um an die (bereits vorhandenen!) Ösen der Schiebeleiste unter der Theke eingehängt werden zu können. Eigentlich also eine Sache, die man in einer Stunde abhaken hätte können. Hätte vielleicht auch geklappt, wenn mir nicht in der Mitte das Garn ausgegangen wäre, ich dann mit anderer Farbe andere Dinge genäht hätte und der Vorhang unfertig für Wochen und Monate ins Regal gewandert wäre.

Umso stolzer bin ich jetzt auf das Teil, ENDLICH IST ES FERTIG! Und ich finde es in der Küche auch richtig hübsch. Und wenn ich schon dabei bin, gebe ich auch direkt mal eine kleine Schlossführung:
Das ist unsere süße, winzigkleine Küche.
Der Kronleuchter hing vorher in meinem altem WG Zimmer, in der neuen Wohnung wurde er ins Exil verbannt, denn der Freund wollte ihn nicht im Wohnzimmer haben. (böh!), die Theke habe ich mit zwei Bahnen goldener Sprenkel-Tapete zugekleistert, Uhr und Pinboard wurden mit Chevron Muster und Eichhörnchen bemalt.
Sie ist wirklich sehr klein, unsere Küche, und verdammt zugestellt. Immerhin hatten wir beide vorher einen kompletten Satz ausgestattetes Küchenzubehör, die beide hier rein wollten. Aber vielleicht mag ich genau das so sehr an unserer Küche. Sie ist klein, bunt, kommunikativ und überall gibt es was zu sehen.

Freitag, 10. Mai 2013

Selbstgemachte Küchenhelfer

Ich hab ein neues altes Vorhaben: Demnächst nähe ich mir ganz viele nützliche Dinge. Das nächste Projekt ist auch direkt geplant-ein neuer hübscher Vorhang für den Vorratsschrank/die Theke in der Küche.
Vorher hab ich mir aber meine alten, üseligen, traurigen blauen Topfhandschuhe von IKEA angeschaut und fand sie so unglaublich trostlos, da musste schnell was Neues her. (Außerdem sind die Standardgrößen für Ofen Handschuhe bei meinen kleinen Händen auch immer so riesig, mit denen krieg ich gar nichts richtig gepackt - auch ein Grund mir selber eine kleine Maßanfertigungen zu schneidern!)

Im Prinzip sind die Dinger auch suuuper einfach gemacht, es nimmt nur ein klein wenig Zeit in Anspruch. 
Für je einen Handschuh habe ich immer 4 Stoffstücke á 20 x 30 cm benutzt (für normalgroße Hände eher 25 x 30 ) und 4 Stoffstücke Thermolam in der selben Größe, sowie 2 lange Streifen Stoff  á 6 x 40 cm für das Schrägband (ihr könnt natürlich auch gekauftes Schrägband nehmen) und (nicht im Bild) 2 kleine Streifen Stoff für die späteren Hinhänge-Laschen. Ich habe verschiedene Stoffe für innen und außen genommen, das könnt ihr aber natürlich machen, wie es euch gefällt. Für 2 Handschuhe braucht ihr natürlich die doppelte Menge an Stoff.
Zunächst müssen alle Stoffteile gequiltet werden - Das ist der Zeitaufwendigste Teil der Handschuhe. Dafür habe ich  immer Außenstoff, 2 Teile Thermolam (doppelt schützt die Fingerchen besser), und Innenstoff wie ein Sandwich zusammen gepinnt,so das immer die rechte Stoffseite auf beiden Seiten zu sehen ist. Dann alles unter das Nähmaschinenfüßchen bugsiert und gequiltet - einmal alles in die eine Richtung, dann nochmal alles quer. Hierbei hat sich der Pünktchenstoff allerdings als wahrer Held entpuppt: Da ich immer die Pünktchen abzählen konnte und genau entlang der "Linien" steppen konnte wurde alles wunderbar gleichmäßig.
Und: Nicht unterschätzen wieviel Garn hierfür benötigt wird. Ich musste zwischendurch raus und Neues besorgen, und die Unterspule für alle 4 Stoffteile insgesamt 4x nachfüllen!  
Die fertigen Stoffstücke sollten dann ungefähr so aussehen. Jetzt können die Stoffteile auch eigentlich direkt zusammen genäht werden, ich bereite aber vorher immer gerne alle anderen Arbeitsschritte fertig vor, damit ich später alles in einem Rutsch machen kann und ich die "Finishing Touches" nicht ewig aufschiebe.
Dafür zunächst das Schrägband formen und gut zurecht bügeln. (In meinem Fall hab ich es gar nicht schräg ausgeschnitten, sondern ganz normal längs. Muss ja um keine Kurve, geht also auch so.) Oder eben gekauftes benutzen, aber ich wollte Püüünktcheeeen.
Dann hab ich die Laschen vorbereitet. Einfach je einen kleinen Stoffstreifen rechts auf rechts an der Seite zusammen nähen . . .
. . . und anschließend den Saum auseinander bügeln. Die Lasche dann auf rechts umstülpen, bügeln, in der Mitte falten, und nochmal bügeln.  
Danach können dann auch endlich die Stoffteile aufeinander gesteppt werden. Hierfür rechts auf rechts zunächst aufeinander pinnen. (je nachdem welcher Stoff innen und welcher nach außen soll, ich hab mich ewig nicht entscheiden können . . .) Meine Handschuhe sollten ja kleiner als das Original werden, also hab ich den alten direkt als Schablone benutzt und mit Kreide auf dem Stoff umrandet, ohne eine Nahtzugabe zu lassen, so wurden meine Handschuhe automatisch eine Nummer kleiner. Entlang der Kreidelinie nähen und danach allen überflüssigen Stoff wegschneiden. Danach muss der Handschuh nur noch umgestülpt werden.
Dann wird das Schrägband unten eingefasst. - einfach feststecken . . .
. . . und nicht vergessen die Lasche mit einzupinnen. Ganz tief, damit beim Nähen auch ja alle Eckchen der Lasche mit eingenäht werden.
Nachdem ich einmal rum bin, klappe ich die Lasche nochmals um und nähe sie nochmal entlang der Naht fest, so zeigt sie dann nach außen. Dann das ganze Prozetere nochmals für den Zweiten. Fertig!
Wenn euch bei meiner Anleitung was fehlt: Ich bin natürlich nicht der erste Mensch der Welt, der Ofen Handschuhe näht. Auf der Seite von Handmade Kultur habe ich eben noch eine gute Anleitung von Milo in my mind gefunden, auch Jess Amity hat schon welche genäht und die Mädels von A Beautiful Mess ebenfalls.

Und ich glaub ich nähe mir auch direkt ein paar passende Topflappen :)

Freitag, 3. Mai 2013

Flickenteppich

 Ich hab die erste Patchwork Decke meines Lebens genäht! Sie ist zwar ein bisschen krumm und schief, und das Schrägband sieht nicht perfekt daran aus, aber ich bin trotzdem ein bisschen stolz darauf und finde, sie ist ganz hübsch geworden.
Ich hab meine liebsten Stoffe dafür benutzt, (den mit den Sternchen hatte ich letztes Jahr selbst bedruckt), alles in einer Farbpalette gehalten (irgendwie steh ich gerade auf gelbe Stoffe... ich hatte ne ganze Menge davon!), grauen kuscheligen Vliesstoff als Rückteil benutzt und alles mit Satinschrägband eingefasst. Für das nächste Projekt dieser Art besorge ich mir aber definitiv ein Patchwork Lineal...
Das Ganze ist immernoch für das selbe kleine Geburtstagskind wie das Wolkenkissen, und das Geschenk ist so nun auch schon zu zwei Dritteln fertig! Teil 3 zeig ich euch dann morgen, und dann macht das ganze vielleicht auch einen Sinn ^^

Samstag, 27. April 2013

Up in the clouds

Ich hab mal wieder ein Wolkenkissen genäht <3
Die sind ja nix neues, auch mit dem Gesicht. (Ich liebe auch dieses hier, das ich mal auf einer meiner Collagen eingebaut hab - leider keine Ahnung mehr, in welcher Zeitschrift ich es damals gefunden hab und wo es herkommt - kann mir da jemand weiter helfen?) Das hier kriegt die süße kleine Tochter einer lieben Freundin zum Geburtstag.
Ich hab zum ersten Mal ein Strickstück hiermit vernäht - war einfacher, als ich dachte. Rechteck stricken, Gesicht aufsticken, auf einen weißen Unistoff steppen (Damit später die Füllwatte nicht durch die Maschen austreten kann). Danach kann das Ganze als Stoffstück ganz normal verarbeitet werden.
Erster Schritt für das Geburtstagsgeschenk fertig! <3 Drückt mir die Daumen, dass es gut ankommt.

Sonntag, 17. Februar 2013

Eingetütet

So, hier, wie versprochen, noch meine Laptop (oder Akten-) Tasche im Sternchen Stoff Look :) Sie ist so schön geworden!!! Ich hab vorher noch nie Kunstleder mit der Nähmaschine verarbeitet, und hatte ein bisschen bedenken, wie gut das klappt - aber mit der Maschinen Nadel speziell für Leder war es überhaupt kein Problem! Sogar gleichzeitig durch Leder, Stoff und Reißverschluss zu nähen ging ohne Probleme! Juhuu!

Die Tasche hatte ich auch schon so lange vor, habe mir sogar vor Wochen bereits das gelbe Kunstleder dafür am Maybachufer besorgt, es hat trotzdem eine Weile gedauert, bis ich mich dafür an die Nähmaschine gesetzt habe. (Ich muss mir wirklich was einfallen lassen, wie ich mir mein Arbeitszimmer nicht nur richtig schön, sondern auch richtig praktisch gestalte. Z.Z. liegt einfach alles rum. Und immer umsortieren zu müssen, bevor man mit dem Nähen anfangen kann ... naja.)



 Ich habe bestimmt eine halbe Stunde vor den vier zugeschnittenen Stoffteilen (2 Innen, 2 Außen) und dem Reißverschluss gesessen, bevor ich überhaupt etwas vernäht habe, um herauszukriegen, wie ich es schaffe, dass keine Nähte zu sehen sind und der Reißverschluss quasi "aus dem Stoff heraus kommt". Sehr viel Frustration und sehr viel Nähte-wieder-Auftrennen-Weil-Reißverschluss-Falschrum-Drin und am Ende wäre es doch so einfach gewesen, wär ich doch nur direkt drauf gekommen:

2 Stoffteile übereinander legen, ein Außen- und ein Innenstoffteil (also in meinem Fall einmal Leder, einmal Sternchen) und eine Reißverschluss Hälfte in die Mitte, so dass die Zacken nach Innen gerichtet sind und die Kante mit den Stoffkanten abschließt und drüber steppen. Die andere Seite Spiegelverkehrt genauso vernähen, alles umstülpen und voilá! Reißverschluss drin, keine Nähte. Danach können die beiden Stoffteile ganz normal zur Tasche zusammen gesetzt und  aufeinander genäht werden werden :)

Freitag, 15. Februar 2013

Wattewölkchen (a.k.a. Irma must die)

Ich habe mal wieder die liebe Irma geschlachtet. Dieses Mal, um sie in ein hübsches, kleines Wolkenkissen zu verwandeln. Ich habe ja vor einiger Zeit selber Stoff bedruckt, und langsam muss ich ja auch schöne Dinge daraus zaubern!



Das ganze Projekt ist kinderleicht und im Handumdrehen fertig. Den gebügelten Stoff (wie einfach doch mein Nähleben geworden ist, seitdem meine Mama uns zum Einzug dieses Poser Bosch Bügeleisen geschenkt hat... Wenn ich eins übers Nähen gelernt habe, ist es dieses: Bügeln ist die halbe Miete. Wenn nicht sogar 3/4.) einfach aufeinander legen, Motiv mit Kreide aufmalen, rechts auf rechts zusammen stecken und ausschneiden. Danach einfach zusammen steppen und eine kleine Lücke lassen, zum späteren Befüllen. Jetzt muss das Kissen nur noch auf rechts gedreht werden und befüllt werden. Man kann natürlich normale Füllwatte nehmen, ich hab für so etwas aber immer die Irma parat. Am Ende nur noch die Lücke zunähen, und fertig ist die kleine Wolke.

Wer sie tatsächlich nicht kennt: Die Irma ist natrülich das kleinste und günstigste Füllkissen im IKEA Sortiment. Und weil sie Wattetechnisch so wunderbar ergiebig ist, und die Irma so viel günstiger ist als Füllwatte im Fachgeschäft, ist unsere Kammer voll mit lauter Irmas, die darauf warten, für eben solche Zwecke einfach auseinander genommen zu werden.



Als nächstes zeige ich euch dann noch meine Laptop&Akten Tasche, die ebenfalls den Sternchen Stoff anziehen durfte :)

DIY Shopping Guide Berlin (5)

Ich war wieder unterwegs! :) Ich muss sagen, dieses Abgrasen aller Selbermach-Läden macht mir verdammt Spaß (und ist verdammt schlecht für meinen Geldbeutel). In all den Läden, die ich in dieser Rubrik vorstelle findet man immer direkt so unglaublich viel Inspiration für neue Projekte, und die Besitzer der Läden sind ausnahmslos alle total lieb und freuen sich meist sehr, dass jemand über sie schreiben mag. So macht das Bloggen direkt noch viel mehr Freude! So, aber los gehts jetzt endlich mit Teil 5 meines DIY Shopping Guide Berlin. Die ausführliche Liste zu den Do-It-Yourself Shopping Guide Posts findet ihr natürlich weiterhin hier.

Im Bötzowkiez in Prenzlauer Berg gibt es seit Ende letzten Jahres den neueröffneten Nähkontor. Der bietet neben grandiosen Retroborten und Wänden voller Knöpfen, die aussehen, als könnten sie aus Omas Schatzkistchen stammen, eine riesige Auswahl von Stoffen und Spitzen. Das ganze ist verdammt schick und stilvoll verpackt, und mutet hübsch ein bisschen im 60er Jahre Stil an mit einer Glas-Theke, die so auch in die alten Filme passen könnte und großzügig mit alten Knöpfen befüllt ist.

Nähkontor / Bötzowstraße 13 / M4 Hufelandstraße






Einen netteren und bunteren Stoffladen als Volksfaden - tollkühne Stoffe findet man in Berlin wohl schwer. Der kleine Laden in Schöneberg verkauft, wie der Name verspricht, die ausgefallensten Stoffe, die man so finden kann. In dem kleinen hübschen Laden sind alle Wände in hohen Regalen mit den farbenfrohen Stoffballen belegt, hier und da findet sich dazwischen eine Vitrine voller Knöpfe, Regale mit feinen Wollen und Craft Büchern, ein Tisch vollgepackt mit Nähanleitungen und den neuen und alten Ausgaben der besten DIY Zeitschriften, in deutsch und englisch. Und dazu dann noch eine super nette Besitzerin voller Energie und kompetenter Beratung.

Volksfaden  / Crelle Straße 17 / S Julius - Leber Brücke







Tiger in Schöneberg ist ein Ableger einer Dänischen Kette, die man in Deutschland bisher leider nur selten findet. Denn Tiger ist ein wahrer Segen für jeden Selbermacher: Farben, Klebstoffe, Leinwände, Garn, Magnete, Döschen und simple Weckgläser, Cupcake Cases, Tapes, Rahmen in hübschen oder schlichten Stilen, alles zu unglaublich günstigen Preisen. Die ganzen nützlichen Kleinigkeiten also, für die ich meistens zu IKEA rausfahren würde, wie günstige Keramiktassen zum bemalen, und Papiere zum verbasteln. Allerlei Praktisches von Bürobedarf über Spielwaren zu Kerzen, Batterien und Heißklebepistolen. 

Tiger / Hauptstraße 20 / S Julius - Leber Brücke





Smilla ist Stoffladen, Nähcafé, Schneiderei und Nähhilfe. Man kann sich stundenweise einen Nähplatz mieten, Auftragsarbeiten aufgeben, Nähkurse besuchen und Nähparties schmeißen. Alles an hochmodernen Maschinen, zwischen hochwertigen Stoffen und guter Beratung. Seit einem Jahr gibt es Smilla im Akazienkiez in Schöneberg. Der Laden ist groß und modern gestaltet, es gibt eine große Auswahl an Stoffen, und besonders die Auswahl an Cord- und Jersey Stoffen ist hier ganz besonders. Die Kurse reichen vom Taschen nähen bis zum passgenauen Kleid, Burda Style Kurse, Einsteiger- und Freihand Nähen, Männerkurse, Quilten und Nähkurse für Kinder.

Smilla / Eisenacher Straße 64 / S Julius-Leber Brücke




Vielleicht habt ihr ja ein paar Anregungen, wo ich noch überall vorbeischauen muss? Über Kommentare und Vorschläge freue ich mich immer wie ein Schnitzel.

***Zurück zum DIY Shopping Guide Berlin (4) *** Zur Liste *** Weiter zum DIY Shopping GuideBerlin (6) ***