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Montag, 8. Juli 2013

Hochstapler

 Ich habe wieder ein paar Häkchen neben meine To-Do-Liste machen können :)
Diesmal: Etageren selber machen. Mein erstes Set von vielen, vielen, vielen! So wunderbar simpel und wunderschön. Die Tellerchen sind heimische und britische Flohmarkt-Funde, die Stangen hat mir die Amazone verkauft. Danach mussten nur Löcher in die Teller gefräst werden, und die Dinger waren fix verschraubt auch ganz schnell fertig.
Die besten Tipps fürs Bohren in Porzellan habe ich dann hier gefunden.  (Ich liebe das, wie ich jedes Problem oder jede Frage für jede wahllose Situation wortwörtlich bei google eingeben kann, und irgendwo im Internet findet sich jemand mit der richtigen Antwort. Tolle Erfindung, das Internet.)
Bei meinen Etageren kam zwar kein Fräser, sondern doch die dicke Bosch Bohrmaschine mit Glasbohrer zum Einsatz, aber der Tipp, ein Handtuch und Wasser gegen den Feinstaub zu benutzen, war Gold Wert. Mit der Bohrmaschine geht das ganze natürlich extrem schnell - trotzdem drauf achten, nicht zu viel Gewicht und nur ganz vorsichtig zu bohren, sonst splittert das Porzellan schnell. Wer erst mal Hemmungen hat, übt auch besser vorher an einem ungeliebtem Porzellan Objekt seiner Wahl, oder nimmt sich wahlweise auch direkt den praktischen Freund zur Hilfe.
Eins der beiden wird jetzt noch verpackt und verschenkt, das Geburtstagskind freut sich hoffentlich, und auf der zweiten serviere ich dem Freund dann ab jetzt ganz dekadentes Frühstück.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Sonntags Trödelei

Also, ihr Lieben:  Ich bin ja nun wirklich ambitionierter Flohmarktgänger. Meine liebste Sonntagsbeschäftigung, besonders bei so grandiosem Wetter wie diesem, was wir hier gerade genießen dürfen. Und deshalb sammel ich auch bei diesem Thema natürlich gerne so viele Flohmärkte zusammen, wie ich irgend kann - gottseidank bietet Berlin da ja so einige. (Die, die ich schon gefunden habe, findet ihr alle hier.) Diese hier, die ich euch jetzt vorstelle, sind nicht so überlaufen wie der Mauerpark oder der Flohmarkt am Boxhagener Platz.(obwohl ich beide trotzdem liebe, aber manchmal ist es dort halt so voll . . .) Sie sind klein und überschaubar, hier verkaufen die meisten tatsächlich noch ihren Trödel aus Speichern und Kellern an ihren Ständen, und deshalb gibt es die Sachen auch dementsprechend günstig, auch wenn man manchmal nach den Schätzchen suchen muss.

Der Kunst und Trödelmarkt am Fehrbelliner Platz ist einer davon. Zugegeben, nach Wilmersdorf ist es ein Stück, trotzdem lohnt sich der Weg, wenn man wie ich auf der Suche nach schönem alten Geschirr und Plunder ist. Außerdem kommt man hier - selbst an Tagen, an denen ich mir vornehme, nichts zu kaufen, das über 2 Euro kostet - mit viel zu voller Tasche nach Hause, sehr zum Leid des Freundes.

Kunst und Trödelmarkt am Fehrbelliner Platz /  Fehrbelliner Platz 1 / U Fehrbelliner Platz
Der zweite dieser Flohmärkte ist der Trödelmarkt auf dem RAW Gelände an der Revalerstraße. Für mich, muss ich zugeben, schreit dieser kleine Flohmarkt immer ein wenig "Berlin" - runtergekommene, vollgesprayte Backsteingebäude, von denen manchmal nur noch Mauern übrig sind, hier und da riesige Street Art Juwelen, und dazwischen gutgelaunte und ruppige Menschen, die auf Tischen und Decken ihre Habseligkeit verscherbeln, manche sogar verschenken. Ein bisschen trashig, sehr charmant, verdammt billig, und ganz schön cool.

RAW Flohmarkt / Revalerstraße 99 / S+U Warschauer Straße
Aber auch hier habe ich noch eine lange Liste abzuklappern . . . Der Flohmarkt am Marjeinkeplatz in der Bergmannstraße z.B., oder der HansaMarkt, der Hallenflohmarkt in der Arena, oder der Nachtflohmarkt im SO36 ... Ich hab noch viel vor. ^^

Sonntag, 21. Oktober 2012

Flohmarkt Liebe

Ich liebe Flohmärkte. Ich liebe, liebe, liebe sie.

Hab mich deshalb sehr gefreut heute noch ein weiteres Berliner Exemplar kennenzulernen und in meine Sammlung mit aufzunehmen.

Den Arkonaplatz Flohmarkt in Mitte findet man zwischen der Kastanienallee und der Brunnenstraße in der Nähe vom Rosenthaler Platz. Er ist klein, viel viel kleiner als der Mauerparkflohmarkt und auch wesentlich teurer im Vergleich, aber er hat schon echt ganz schön viel Charme. Alte Mischung, neues Glück, so gibt es hier viele Stände, die ihre Dachbodenfunde verticken aber auch Händler die selbstgemachtes und -gedrucktes verkaufen. Besonders aber die großen Neon- Leuchte- und kleinen Messing Buchstaben haben es mir hier angetan. Ein paar Exemplare davon durften auch mit mir nach Hause kommen und warten nun darauf verbastelt (genauer gesagt vermosaikt) zu werden, zusammen mit einem neuen alten Setzkasten und einem hübschen bunten Kleiderbügel.








Als nächstes auf der Liste steht jetzt noch der Nachtflohmarkt im SO36, den hatte ich noch nicht :)

Dienstag, 25. September 2012

Sonntags Trödelei

Ich habe diesen Sonntag was gelernt: Ich mag die Oderberger Straße ganz schön doll. Die gesamte Straße entlang gibt es super süße Cafés und Läden, eins schöner als das Andere. Dazu hat dann noch die Sonne auf uns gelacht und mir somit den Tag versüßt.

Das Luups Berlin Büchlein hat uns dann zur Ostfee gelockt. Die Meinung des Freundes: "Die besten Waffeln, die wir bisher hatten". Ganz dick und luftig mit Vanilleeis und hausgemachter Karamellsauce. yumyumyum. Die Ostfee selbst war aber mindestens genauso begehrenswert, draußen vor einem Zierapfelbäumchen stehen süße kleine mit-Monster-bemalten Kinderstühlchen neben alten 50s Sesseln und sogar einer Hollywood Schaukel.






Drinnen warten schicke Berlin-Lampen, lauter kleiner Krimskrams an Wänden und in Regalen, einen Haufen Urban Art und eine große, alte, schicke Retroanlage im Eingang beklebt mit einem Zeitungsausschnitt, "Als der Himmel über Berlin voller Helden war". Selbst zwei Stormtrooper halten Wache auf einem der Bilderrahmen. Und wenn das nicht alles genug ist, draußen warten eine Armee von Spatzen und lassen sich zuckersüß aus der Hand füttern. Zum schmelzen!

Danach haben wir uns mal wieder zum Flohmarkt am Mauerpark verlaufen, der ja super-praktischerweise ganz in der Nähe der Oderberger Straße liegt, und der war wieder wunderbarst! Dass ich Flohmärkte generell sehr lieb habe, scheint ihr ja bereits gemerkt zu haben, aber irgendwie toppt der Mauerpark immer alles. Und das liegt nicht nur an der Größe (denn der Mauerpark ist so gigantisch riesig, dass man hier wirklich Stunden verbringen kann, sehr zum Leid des Freundes.) sondern auch an der Tatsache, dass hier so viele verschiedene bunt gemischte Leute ihre Habseligkeiten an den Mann bringen, es gibt Stände, die ihre selbstgemachten Sachen und Bilder und Klamotten verticken genauso wie Stände mit dem Plunder ihrer Omas und Ur-Omas. Und dann kostet der Kram auch noch kaum was!! Ich bin nach Hause gepilgert mit einem alten analogen Fernseher für nur 2 €, den ich verbasteln möchte und schon lange lange gesucht habe (nurnoch 2 to go!), und fünf kleinen Porzellan Döschen mit kitschigem Blumenmuster für je 1€ das Stück.










Hier gibts glaub ich nichts, was es nicht gibt. Jeder noch so absurde Trödel, den ich bisher gebraucht gesucht habe, lässt sich hier finden. Eine ziemlich tolle Schatzkiste, der Mauerpark Flohmarkt :)

Donnerstag, 23. August 2012

Nowkoelln Flowmarkt

Dieses Wochenende war am Maybachufer Nowkoelln Flowmarkt. Dass Berliner Flohmärkte in einer anderen Liga spielen als in Köln, wusste ich ja schon seitdem ich die Flohmärkte auf dem Boxhagener Platz und am Mauerpark entdeckt habe. Alles ist hier irgendwie viel cooler, viel individueller und vorallendingen VIEL VIEL BILLIGER! Flohmärkte in Berlin sind so günstig, dass ich mich nicht mal traue auch nur anzufangen mit dem Runterhandeln. Ich war mit meiner Schwester und einer guten Freundin unterwegs. Meine Freundin hat so Sachen wie Sternchen Hotpants für 3€ und gut erhaltene Latzhosen für ihren kleinen Sohn für 2 .50€ ergattert, ich habe ein paar superschöne florale Ohrringe für nur 4€ und ein Notizblöcken mit Sternchendesign für 1.50€, handgemacht und einmalig, erstanden. Sowas geht nur in Berlin.



Ganz besonders angetan waren wir von Paletas Berlin. Die verkaufen handgemachtes Eis am Stiel aus stylischen Fuhrwägelchen auf so schönen Märktem wie diesem in so köstlichen Variationen wie Himbeer-Hibiskus und Wassermelone-Limette.

Ebenso herzzerreißend süß auf diesem Markt waren die filigranen Schmuckstücke von ellisue.
Keins wies andere und so wunder-, wunderschön. Sie findet man ebenfalls auf vielen Berliner Märkten mit ihrem Stand, und online mit ihrem Goldschmuck.

Und, last but not least, meine große Liebe, die traumhaften Prints von zozoville. Seitdem ich sie das erste Mal auf dem Boxhgener Platz gesehen habe, bin ich angefixxt. So märchenhaft, entzückend, wundervoll!!! Die lieben Damen und Herren haben auch jeweils einen Laden in Kreuzberg und Friedrichshain, die unbedingt mehr Aufmerksamkeit brauchen. Zwei der schönsten Exemplare hab ich mir schon vor einer Weile gekauft; sie zieren nun gekonnt meine Arbeitsplatz Wand.