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Samstag, 19. Januar 2013

Wunderwaffel

Ich liiiiiiebe die Wonder Waffel. Wer diesen Blog aufmerksam liest, der wird vielleicht bemerkt haben, dass ich der Waffel so an sich schon nicht ganz abgeneigt bin, aber bei der Wonder Waffel gibts die Waffel gefüllt mit Erdbeeren Brombeeren Raffaello Sprinkles Weißer Schoki Mandarinen Snickers Roter Grütze Mango Kiwi Smarties . . . und alles so hübsch eingeklappt in eine große bunte Waffel. I'm in love ♥ Die Läden dazu sind auch noch schön hübsch und gemütlich, in Kreuzberg kann man sich sogar auch kuschelige rote Klappkinosessel niederlassen. Seit kurzem gibt es auch in Friedrichshain eine Filiale von der wunderbaren Wonder Waffel, nach Kreuzberg und Neukölln, ich kann sie also jetzt auch immer immer immer kriegen 




Freitag, 9. November 2012

Zuckerschock

Oh ich hab so ein süüüüüüßes Café auf der Kastanienallee gefunden !!!!
Napoljonska heißt das gute Stück und die weiße heiße Schokolade wird mit gemahlener Vanille serviert. Oh oh oh wie toll ist das. Auf die belgischen Waffeln (kann man aber auch unbelgisch bestellen) gibt es so Teufelszeug wie selbstgemachte Vanillecreme, eingemachter Feigenkompott, heiße Kirschen, hausgemachte Lemoncurd, karamellisierte Birnen mit Mohn, Orangen-Schoko-Creme, Karamellsauce und Haselnusskrokant und mixen kann man sich das alles wie man lustig ist. Ich bin begeistert, was auch sonst. 

Wir haben hier aber auch oberleckerst gefrühstückt. Pancakes mit Banane und Ahornsirup. Dinkelmüsli mit Beeren und Mandelsplittern Bircher Style, und es gibt große dekadente Käseplatten und eine riesige Auswahl an Crêpes.

Zudem ist das ganze Ding von oben bis unten rosa, selbst die Heizung und Leitungen und die Decke sind rosa angepinselt, in den hohen Regalen, die bis zur (wirklich hohen) Decke reichen, stehen Glasbehälter in denen Süßigkeiten angeboten werden, und auf den Tischen stehen in ganz winzigkleinen Väschen kleine Rosen. Ein Traum in Kitsch.



Dienstag, 25. September 2012

Sonntags Trödelei

Ich habe diesen Sonntag was gelernt: Ich mag die Oderberger Straße ganz schön doll. Die gesamte Straße entlang gibt es super süße Cafés und Läden, eins schöner als das Andere. Dazu hat dann noch die Sonne auf uns gelacht und mir somit den Tag versüßt.

Das Luups Berlin Büchlein hat uns dann zur Ostfee gelockt. Die Meinung des Freundes: "Die besten Waffeln, die wir bisher hatten". Ganz dick und luftig mit Vanilleeis und hausgemachter Karamellsauce. yumyumyum. Die Ostfee selbst war aber mindestens genauso begehrenswert, draußen vor einem Zierapfelbäumchen stehen süße kleine mit-Monster-bemalten Kinderstühlchen neben alten 50s Sesseln und sogar einer Hollywood Schaukel.






Drinnen warten schicke Berlin-Lampen, lauter kleiner Krimskrams an Wänden und in Regalen, einen Haufen Urban Art und eine große, alte, schicke Retroanlage im Eingang beklebt mit einem Zeitungsausschnitt, "Als der Himmel über Berlin voller Helden war". Selbst zwei Stormtrooper halten Wache auf einem der Bilderrahmen. Und wenn das nicht alles genug ist, draußen warten eine Armee von Spatzen und lassen sich zuckersüß aus der Hand füttern. Zum schmelzen!

Danach haben wir uns mal wieder zum Flohmarkt am Mauerpark verlaufen, der ja super-praktischerweise ganz in der Nähe der Oderberger Straße liegt, und der war wieder wunderbarst! Dass ich Flohmärkte generell sehr lieb habe, scheint ihr ja bereits gemerkt zu haben, aber irgendwie toppt der Mauerpark immer alles. Und das liegt nicht nur an der Größe (denn der Mauerpark ist so gigantisch riesig, dass man hier wirklich Stunden verbringen kann, sehr zum Leid des Freundes.) sondern auch an der Tatsache, dass hier so viele verschiedene bunt gemischte Leute ihre Habseligkeiten an den Mann bringen, es gibt Stände, die ihre selbstgemachten Sachen und Bilder und Klamotten verticken genauso wie Stände mit dem Plunder ihrer Omas und Ur-Omas. Und dann kostet der Kram auch noch kaum was!! Ich bin nach Hause gepilgert mit einem alten analogen Fernseher für nur 2 €, den ich verbasteln möchte und schon lange lange gesucht habe (nurnoch 2 to go!), und fünf kleinen Porzellan Döschen mit kitschigem Blumenmuster für je 1€ das Stück.










Hier gibts glaub ich nichts, was es nicht gibt. Jeder noch so absurde Trödel, den ich bisher gebraucht gesucht habe, lässt sich hier finden. Eine ziemlich tolle Schatzkiste, der Mauerpark Flohmarkt :)

Sonntag, 16. September 2012

für Milchmädchen und Milchbubis

Ich liebe Waffeln. Ich liiiiiebe Waffeln. Deshalb war es auch zu erwarten wie sehr ich mich in die Milchhalle in Mitte verlieben würde, die machen nämlich tolle Waffeln. Leckere, furchtbar günstige, mit Roter Grutze oben drauf, herzchenförmige Waffeln. What's not to like?

Und nicht nur das, der kleine Laden ist dazu auch noch ziemlich stylish cool. Mit gerahmter Street Art an den Wänden, dunklem schweren Holztisch in der Mitte, ganz viel Lesestoff, kleinen Tischchen und Stühlchen für draußen mit Blick auf Grün bei schönem Wetter, Obstsalaten in Weckgläsern, Polaroid Fotowände auf der Toilette, Milchreis mit Zimt und Zucker, kuschelige Kissen-Meer-Ecke und super ungestresster Atmosphäre.

Ich war schwer begeistert :)





Samstag, 1. September 2012

Von der Selbst-Mach-Austellung zum kalten Krieg


Wir haben es heute doch (endlich) noch in die Do It Yourself Ausstellung im Museum für Kommunikation geschafft.



Ich find das ganz schön hervorragend, dass Guerillia Gardening, Urban Knitting, Etsy & DaWanda, Stencils und Billy Regale es mittlerweile ins Museum schaffen.

Die Ausstellung ist sehr schön aufgebaut, man wird zuerst an den Definitionen von Amateur, Laie und Dilettant  vorbei geschleust, alles Wörter, die erst mit der Zeit negativ konnotiert wurden und doch eigentlich von der Liebe zum Tun und der Beschäftigung der Allgemeinheit sprechen. In einem interaktivem Quiz gilt es herauszukriegen was für ein DIYler man denn ist, der Tüftler, der Bastler, der Handwerker, der Prakmatiker (Ich bin ein Bastler. Für mich ist Selber Machen eine Lebenseinstellung. Ach was.)
Im Ausstellungsraum selber gibts es ne Menge  sehr informative Video Installationen, zu Themen von kreativem Aktivismus und Protest zu Hardwarebasteln, Pirate Radio, Geschichte der Bewegungen und der heutigen kontroversen Informationsverbreitung via facebook, wikipedia, twitter und Co. Alles sehr schön visuell aufbereitet und voller Augenzwinkern. Draußen gibt es dann direkt noch eine Computer Station, wo an mehreren PCs direkt der Blog und das Forum der Ausstellung aufgerufen werden kann.
Es gibt ein Tüftlerlab, eine Mitmach-Station, und über die ganze Zeit der Ausstellung einige Workshops. Außerdem gibt es vorallendingen eine große Bibliothek vollgespickt mit den meisten der Selbermachbücher, um die ich schon so lange herum schlawenzele, aber doch irgendwie nie genug Geld habe sie mir zu kaufen und jetzt mal die Chance hatte ganz lange und ausführlich darin rumzublättern.

Und so habe ich heute gelernt wie man ein Hochbett selbst baut, wie man aus alten Vinyl Platten Schüsseln biegt, wie man aus Händen liest, wie man ein Krawatte richtig bindet und Wunden schminkt, wie man verdammt clever Marmeladengläser als Stauraum unter Regalbretter integriert, wie man Temaki verpackt, wie man aus alten Konserven Lampen und Laternen zaubert, wie man aus einer alten aber noch funktionsfähigen Kamera eine Infrarotkamera baut, wie man Knöpfe und Spangen aus einer alten Computertastatur bastelt, wie man Zahnräder aus altem Elektroschrott herbergt, wie man mit zwei Scherenschnitten aus einer alten Tischdecke eine Tunika schneidert, wie man Stencils auch ohne Farbe und nur mit Wasser auf die Wand transferiert, wie man USB Sticks neu ummantelt und aus was man Seedbombs noch so machen kann, wenn man einfach keinen Lehm in dieser Stadt zu kaufen findet(Hat jemand einen Tipp??).

Ich war also ziemlich begeistert.

Dieses Wochenende ist die Ausstellung noch in Berlin zu sehen, danach zieht sie von dannen und man findet sie dann erstmal nurnoch in Dortmund für eine Weile.







Einen guten Bericht über die Ausstellung und das DIY Phänomen gabs im rbb bei Stilbruch:


Und wo gehts nach so einem inspirierendem Museumsbesuch hin?

NATÜRLICH WAFFELN ESSEN!

Das kleine Eiscafé Kalter Krieg ist um die Ecke vom Museum für Kommunikation, am Checkpoint Charlie. Wegen der Lage ist das ganze sehr touristisch und dementsprechend teuer, das tut dem guten Geschmack aber trotzdem nichts ab. Die sind nämlich grandios, grandios, grandios! Weil wir warten mussten, bis neuer Teig fertig war, gabs auch zwei Eiskugeln umsonst dabei. Das ist selbstgemacht und verdaaaaammt lecker. Süß sieht der Laden dazu auch noch aus. Wem das ganze Touristen Getümmel also nichts ausmacht, der sollte mal vorbeischauen.