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Montag, 2. September 2013

Meine liebsten Berliner Läden (6)

So. Ich hab euch schon viiiiiiiel zu lange keine hübschen, süßen, zauberhaften, kleinen Lädchen gezeigt. Das ändere ich doch am besten mal sofortigst. Hier also mal wieder eine kleine Auswahl an außergewöhnlichen schönen Berliner Orten, wo man was kaufen kann. Oder sich einfach reinstellen und entzückt werden.

Mein erster Laden für heute ist der wunderbare Goldhahn & Samson am Helmholtzplatz. Feinschmeckerladen, Weinhandlung, Kochbücher, Kochkurse, und manche Köstlichkeiten können auch direkt vor Ort verspeist werden, wenn der Anblick kein langes warten erlaubt. (Verständlich.) Dazu ist der Laden noch ne verdammt coole Sau, gibt nicht nur "normale Kochkurse" sondern immer direkt das Deluxe Programm: Die Kurse haben so außergewöhnliche Namen wie Scent of Al Arabiya, Fool Ausgabe #3 - Ess-Wahnsinn, Brillanz & Liebe, oder unterwegs in Yangshuo, und der Name ist hier Programm. Von Macarons zu japanischen Izakaya, hier kann so gut wie jede exotische Kochkunst erlernt werden. Aber auch die "normale" Verkaufsauslage lohnt sich allemal für einen Besuch - die Schokoladen Auswahl aus aller Welt ist zum niederknien und die Kochbuchauswahl ist so gigantisch und entzückend aufgemacht, mit gemütlichem alten Ledersessel in der Ecke zum verweilen und schmökern.


Goldhahn & Samson / Dunckerstraße 9 / M10 Husemannstraße









Der schicke Schoenhauser (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Schönhauser Design Laden um die Ecke auf der Weinstraße) ist ein kleiner, sehr ausgefallener Designladen in Mitte. Hier wird alles angeboten, was derzeit so Designtechnisch angesagt ist, von Lampen im Industrial Look, zu alten Neon Leuchten und Holzschulbanken wie wir sie aus Kindertagen kennen. Charmant eingerichtet mit Möbel Design Ausstellung im Keller und lauter erschwinglichem und coolem Kleinkram. Toll!

Schoenhauser / Alte Schönhauser Straße 28 / U8 Weinmeisterstraße


Ein kleines Refugium für mich ist die wunderschöne englische Buchhandlung im Dussmann Kultur Kaufhaus. Ich lese sowieso präferiert in englisch, und als Leseratte ist der Ort also für mich ein kleines Paradies. Der Laden ist wunderschön britisch eingerichtet mit seinen schweren dunklen Holzregalen und dem Schottenmuster Teppich, und dafür, dass man doch eigentlich immernoch in so einem gigant wie dem Dussmann verweilt, ziemlich abgeschieden und ruhig. Oben lässt es sich in Ledersitzen vor den großen Bodenlangen Fenstern mit Spitzengardinen wunderbar blättern und verweilen, die Auswahl ist in allen Kategorien und Genres wunderbar ausgewählt und genau nach meinem Geschmack.

English Bookshop im Dussmann / Friedrichstraße 90 / S+U Friedrichstraße


Und last but not least: Ein kleiner Geek Himmel: Der zuckersüße kleine Game Over Laden im Kreuzberger Gräfekiez. In dem winzigen Laden finden sich Wände voller Second Hand Spiele für so ziemlich alle Konsolen. Und besonders die große Vitrine in der Mitte mit den Klassikern, lauter alte coole Super Nintendo Spiele für kleines Geld, hat es mir sehr angetan. Von Streetfighter über Zelda zu Batman haben wir hier schon alles erstanden, was Nostalgie weckt. Und dazu kauft der Laden auch noch an, und tauscht sogar! Ziemlich cool.

Game Over / Gräfestraße 7 / U8 Schönleinstraße


So, das wars fürs erste wieder, ich hoffe ich konnte euch ein paar Läden zeigen, die euch interessieren und die ihr noch nicht kanntet!

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Sonntag, 28. Juli 2013

Die Sache mit dem Loch

 Ich hab es doch endlich geschafft, unter die Pinhole-Fotografen zu gehen. Lange lange lange hat ichs vor, Bastelanleitungen liegen (immernoch ungebastelt) in der Wohnung herum, dunkle matte Farbe ist gekauft, Anleitungsbücher liegen ebenfalls bereit... und ganz getraut hab ich mich doch nie. Ich will ja aber auch immer direkt alles auf einmal: Lochkamera basteln, cooles Foto machen, und das ganze direkt selbst entwickeln. . . Hörte sich für mich immer cool, aber doch irgendwie ein wenig unmachbar an.
Bis jetzt. 
Sabine von der Mobilen Dunkelkammer hat's ermöglicht. Bei ihr hab ich gestern einen Workshop besucht, in dem uns nicht nur das Prinzip dieses physikalischen Wunders gezeigt, sondern auch gemeinsam eine Kamera gebastelt wurde, dann raus in die Wildnis und fotografiert, alles unter Anleitung wie lange nun in welchen Lichtverhältnissen belichtet werden muss.
Meine kleinen Ergebnisse seht ihr hier ♥
 Für den ersten Versuch bin ich schon ganz schön zufrieden mit mir, auch wenn mein Selbstportrait ein wenig sehr verschwommen, und die Ausrichtung nicht immer perfekt ist.
Zurück von der Fotosafari passierte dann aber die wahre Magie - Das selber entwickeln. Ein paar Fotochemikalien, ein paar Wannen, ein dunkler Raum und dieser Moment, wo auf dem weißen Blatt Fotopapier plötzlich das auftaucht, was man da eben mit der Pappe in der Hand "fotografiert" hat (Denn es wirkt noch so surreal, so ganz ohne Technik, nur mit Loch und Hohlraum...)
Sabine hat mir auf jeden Fall diese erste Angst vom anfangen genommen, und ich bin jetzt sowas von angefixt. Gottseidank wohnt in meiner Wohnung ein Badezimmer ohne Fenster, der Fotoimpex wird baldmöglichst um ein paar Fotochemikalien ärmer, und wenn ich euch hier nicht spätestens nächsten Monat eine selbstgebastelte Pinhole Kamera präsentiere, dann schimpft doch bitte gehörig mit mir :)

Der Workshop selbst fand im Lomography Gallery Store statt - einer meiner Lieblingsorte, was analoge Fotografie angeht, wisst ihr ja. Der Workshop hat 4 Stunden gedauert, und trotz unglaublicher Hitze hat die liebe Sabine noch mal mehr Zeit angehängt, damit wir auch wirklich alle mit einem kleinen Fotoschatz nach Hause schlendern konnten. Suuuper lieb und ich war total begeistert von der Hingabe und Hilfsbereitschaft von Sabine und ihrem Assistent Tobi.
Schaut auf jeden Fall auch auf ihrer Seite vorbei, sie tourt mit ihrer mobilen Dunkelkammer gefühlt quer durch Deutschland, und ihren Workshop kann ich wirklich nur empfehlen.
Aber, eine Sache muss ich an dieser Stelle noch loswerden. . .  Ich finde es schade, immer wieder Menschen bei diesen unGLAUBlich günstigen Workshops anzutreffen, die anscheinend absolut nicht würdigen können, wieviel Arbeit und Herzblut der Workshop Betreiber in so einem Projekt stecken, und dass die doch bestimmt wissen, was die da tun. Zugeben, es sind meistens nur ein oder zwei, die da in einer Tour an allem rummeckern, aber ich schäme mich dann immer erstmal fürchterlich fremd, und hoffe, dass die Workshopleiter (in diesem Fall Sabine) wissen, dass der große Rest der Gruppe wirklich dankbar ist. Ich bin so glücklich für so wenig Geld und mit so liebevoller Anleitung so viel gelernt zu haben, und fände es schöner, wenn mehr Leute das auch zeigen könnten/würden. . . So, Rant out.

Aber um nicht auf so einer negativen Note zu enden hier mein Fazit:
Pinhole Fotografie ist ganz schön klasse, überhaupt nicht so schwierig wie sie aussieht und macht verdammt viel Glücksgefühl im Bauch.

Donnerstag, 21. März 2013

DIY Shopping Guide Berlin (7)

Meine Suche nach den Besten, Tollsten, Schönsten Selbermach Adressen geht weiter! Ich habe euch dieses Mal wieder drei wunderbare Läden vorzustellen. (Die ausführliche Liste zu den Do-It-Yourself Shopping Guide Posts findet ihr natürlich weiterhin hier.)

Schoene Schreibwaren ist eine unglaublich schicke und nette Papeterie in Friedrichshain. Die Produkte sind fair und stilvoll, zeitgenössisch und viele davon Einzelstücke oder limitierte Auflagen. Schoene Schreibwaren konzentriert sich auf ausgewählte Design Klassiker und  lokale Produkte. Und hat nebenbei auch seine eigene Buchbinderei, wo besonders auch Auftragsarbeiten abgegeben werden können! Wer also was wirklich cooles im (oder als) Stifteetui haben möchte, ist hier verdammt gut aufgehoben!

Schoene Schreibwaren / Niederbarnimstraße 6 / U5 Samariterstraße





Ebenfalls verdammt klasse finde ich Ess brennt - Die Kerzenmanufaktur in Kreuzberg. Hier können in verschieden bunten Becken selber Kerzen gezogen werden - und dabei Kaffee getrunken werden, denn Ess brennt ist außerdem ein hübsches kleines Café. Hier kann man sich jederzeit schon ab €2 eine Kerze selber ziehen, und wenns doch mal was aufwendigeres sein soll bietet Ess brennt außerdem mehrere Workshops an, z.B. für's Fackeln selber machen oder Laternenkerzen selbst gießen. Am Wochenende probier ichs selbst auch endlich aus, und gucke nicht nu zu - ich werd euch auf dem Laufenden halten, wie's denn so geworden ist!

Ess Brennt - Die Kerzenmanufaktur / Hagelbergerstraße 53 / U Mehringdamm






Der wunderhübsche kleine Laden 1000Stoff in Kreuzberg ist vollgepackt mit wunderschönsten Stoffen und ausgewählten Kurzwaren. Neben bezaubernden Siebdruck Textilien gibt es hier vorallen Dingen jeden Tag (!) Nähkurse. Vom offenen Atelier an zum Nähen fürs Baby (mit Kinderbetreuung) zu Schnittkonstruktions Kursen gibt es hier für Anfänger und Fortgeschrittene in den günstigen Kursen alles, was man brauchen könnte - und wenn doch mal Wünsche offen sind, auf individuelle Wünsche werden hier liebend gerne eingegangen! 

1000Stoff / Muskauer Straße 49 / U1 Görlitzer Bahnhof






Außerdem hatte ich im Internet ganz viel Gutes über die Bastellerie in Kreuzberg gelesen, und war ganz enttäuscht, als ich vor der Tür stand und es sie dort gar nicht mehr gab. :( Habt ihr ein paar Lieblingslings-Läden, die ich noch nicht vorgestellt habe? Ich freue mich wirklich immer sehr über neue Anregungen. ♥
Ansonsten kommt der nächste Teil bestimmt ganz bald, es gibt noch so viele Berliner Selbermach Adressen, über die ich noch nicht geschrieben habe... Die Perlerei, das Betahaus... :)

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Sonntag, 24. Februar 2013

Basteln in der Snuggery: Schmuck aus Schraubenmuttern

Ich liebe das ja, was Neues zu lernen. Besonders wenn es innovativ und praktisch ist. In der Dawanda Snuggery gibt es ja jede Woche die tollen kostenlosen Workshops. Ein paar Wochen hab ich diese tollen Kurse schon besucht, und ich bin wirklich immernoch restlos begeistert.

Letzte Woche z.B. wurden in der Snuggery haufenweise Schmuckstücke aus Schraubenmuttern gebastelt. Hier wurden dafür einfache und farbige Schraubenmuttern in Nylon und Velourschnüre eingeflechtet und mit Knöpfen versehen und ich habe deshalb jetzt ganz schön coolen Schmuck zu Hause und dazu noch neues, kreatives Schmuck Know-How.

(Ich habe später auch in einer alten englischen Mollie Makes Ausgabe geblättert und eben diese Technik dort gesehen und mich tierisch drüber gefreut. Das kann ich jetzt auch!)




Das Schönste an der Snuggery, finde ich, ist wie ungezwungen, bunt gemischt und einladend hier gebastelt wird. Alle Beteiligten sind immer super nett und freundlich, und zusammen wird bei hilfsbereiter Anleitung und unglaublich gemütlicher Atmosphäre gebastelt, gequatscht und leckeren ChariTea getrunken. Ich bin immer so gerne da. Und letzte Woche war auch eine liebe Freundin von mir das erste Mal mit dabei, was das ganze noch mal toller macht.






Ich muss euch auch unbedingt noch die süßen Pinnboards zeigen, die ich das letzte Mal in der Snuggery gebastelt habe! Die sind auch super hübsch geworden.