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Mittwoch, 18. September 2013

Garden State (3): Die Herbstkönigin

Ich hab es endlich, endlich, endlich in die Britzer Gärten geschafft. Lang hats gedauert, sollen sie doch neben den Gärten der Welt die schönsten von Berlin sein. Dort ist nämlich gerade das Dahlienfeuer ausgebrochen - eine jährliche Ausstellung meiner Lieblingsblume, die Dahlie, ihrerseits die Königin des Herbstes. Wunderschön sind die, und haben noch dazu so lustige Namen wie Zorro, Spartakus, Prinzessin Elke, Who dun it, Baby Blues, Th. A Edison, Papageno, Excalbur, Gatsby, Zyclop, Stadt Spremberg oder Vulkan. :) Dazu lernt man noch was über diese wunderhübsche Humboldtsche Pflanze, deren Herkunft und Pflege. Die Ausstellung läuft noch bis zum ersten Frost, dann werden die Knollen wieder ausgebuddelt.
Aber auch der Rest der Britzer Gärten ist absolut sehenswert und ziemlich edukativ- es gibt ein Bienenhaus, eine kleine Naturschule, das Freilandlabor Britz, das sich auf Führungen für Jung und Alt spezialisiert hat: Workshops für Kinder, Seminare zum ökologischen Gärtnern, oder Nachtwanderungen, alles im Rahmen der Förderung für Umweltbildung und Naturschutz. Ferner gibt es noch ein ein Lehmdorf, einen Streichelzoo, Spielplätze noch und nöcher, Liegewiesen und Milchbars und eine kleine Bimmelbahn fährt fröhlich durch den Park. Ganz idyllisch ist das Ganze, und ich sehe mich schon förmlich auf diesen süßen Bänken auf dem Horizont sitzen und lesen. Dort wo jetzt die Dahlien blühen, gibt es jeden Frühling eine Tulpenschau, und im Sommer dann eine Rosenausstellung, und immer wieder gibt es zauberhafte Veranstaltungen, wie z.B. das Klassik Open Air. Ein Besuch lohnt sich also ziemlich dicke.

Britzer Gärten / Buckower Damm 146 / U6 Alt-Mariendorf
Und ein klein wenig herbstliche Bastelbeute habe ich mir bei der Gelegenheit ebenfalls eingesammelt. :)
Na, wer war schon mal da? Und welche sind eure Lieblingsparks?

Sonntag, 16. Juni 2013

Kaffeeklatsch (3)

Heute kriegt ihr von mir mal wieder einen gebündelten Kaffeeklatsch Post, denn es gibt wieder so viele schöne Cafés, von denen ich euch doch noch erzählen wollte! Manchmal frage ich mich wirklich, wie diese Stadt das schafft, einfach so viele hübsche Kaffeebrüher auf einmal zu beherbergen... und gefühlt werden es auch immer mehr! Aber hier erst mal drei meiner liebsten der letzten Zeit. Viel Spaß damit ;) Aber alle anderen Einzelposts über hübsche Cafés hier in Berlin findet ihr natürlich wie immer auch unter dem Label "Café".

Richtig schnuckelig und einladend ist Katies Blue Cat am Rande des Maybachufers. Ein bisschen englisch-amerikanische Köstlichkeit in "Kreuzkölln" - gebacken wird mit regionalen Produkten und Eiern von quietschfidelen Hühnern, nach alten Familienrezepten und zum dahin schmelzen: Lemon Meringue oder Mississippi Mud Pies, Grandma Iny`s Prunecake, oder eben diese riesigen, fetten, saftigen Cookies, die ich liebend gerne töte. Dazu alles noch richtig nett verpackt mit wunderschöner Auslage, gemütlichen Holzmöbeln und ner riesigen Palette Twinings Tea.

Katies Blue Cat / Friedelstraße 31 / M8 Schönleinstraße
Das Macondo Lesecafé am Boxhagener Platz mag ich schon wirklich extrem gern. Vielleicht liegt das ein wenig daran, dass es mich ein wenig an ein altes Kölner Café erinnert, Schorschs Teestube, in der ich noch zu Schulzeiten lange gearbeitet habe,  und das es heute leider nicht mehr gibt. Beziehungsweise, das Macondo ist ein wenig so, als hätte jemand Schorschs Teestube genommen, und sich liebevoll darum gekümmert. Ein kleiner gemütlicher Platz voller alter bequem gekuschelter Sessel und Sofas, schwerer hübscher Teppiche, ein wenig naive Kunst an der Wand neben großen ausladenenden Lampenschirmen, dicke Tropfkerzen und alles in allem ein Ort, an dem man einfach abschalten kann, sein Buch auspacken und stundenlang schmökern möchte und darf.

Macondo / Gärtnerstraße 14 / U5 Samariterstraße
Ein Café, das sich bei mir ganz heimlich zu vielleicht meinem meist-frequentiertem gemausert hat, ist das Milch und Zucker, eine Café-Lunch-und Sandwichbar in Friedrichshain. Und das liegt tatsächlich diesmal nicht an den wunderhübschen Backsteinwänden, oder den gemütlichen Sitzecken, sondern fast am meisten daran, wie nett hier die Mitarbeiter einfach sind. Denn, let's face it: In Berlin sind ganz schön viele Kellner irgendwie kackunfreundlich. Ein Laden kann auch noch so schön sein, mit unfreundlicher Bedienung fühl ich mich nicht wohl. (Und ich spreche hier als jemand, der jahrelang gekellnert hat. Aber vielleicht kapiere ich mal wieder als Rheinländerin die Berliner Schnauze nicht. . .) Und andersherum, ein Café, in dem die Mitarbeiter so nett sind wie hier, das wird dann liebend gerne zum größten Favorit. Und klar, die schöne Einrichtung, der unglaublich leckere Erdbeer Crunchy, die dekadent belegten Bagels, die hübschen Tartlettes und die frisch gepressten Säfte sind natürlich auch ein großes Plus ;)

 Milch & Zucker / Warschauer Straße 70 /M10 Grünbergerstraße/Warschauer Straße


So, das war's erstmal, aber der nächste Kaffeeklatsch kommt bestimmt ganz bald, ich hab da immernoch ne Menge auf meiner To-Do-Liste. . .

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Samstag, 19. Januar 2013

Wunderwaffel

Ich liiiiiiebe die Wonder Waffel. Wer diesen Blog aufmerksam liest, der wird vielleicht bemerkt haben, dass ich der Waffel so an sich schon nicht ganz abgeneigt bin, aber bei der Wonder Waffel gibts die Waffel gefüllt mit Erdbeeren Brombeeren Raffaello Sprinkles Weißer Schoki Mandarinen Snickers Roter Grütze Mango Kiwi Smarties . . . und alles so hübsch eingeklappt in eine große bunte Waffel. I'm in love ♥ Die Läden dazu sind auch noch schön hübsch und gemütlich, in Kreuzberg kann man sich sogar auch kuschelige rote Klappkinosessel niederlassen. Seit kurzem gibt es auch in Friedrichshain eine Filiale von der wunderbaren Wonder Waffel, nach Kreuzberg und Neukölln, ich kann sie also jetzt auch immer immer immer kriegen 




Donnerstag, 27. Dezember 2012

Christmas Edition (6)

So, das war's dann langsam mit den Weihnachtsmärkten in Berlin. Hab zwar ein paar geschafft, auf allen 81 war ich trotzdem leider nicht. :( Naja, dafür ist mehr übrig für's nächste Jahr. Meine letzten Streifzüge möchte ich euch aber trotzdem nicht vorenthalten:

Der Kultur Winter Markt & Zirkus am Moritzplatz hat mir besonders gut gefallen.  Die Leute von "Berlin lacht" haben diesen kleinen, süßen, ökologischen, nachhaltigen und sozialen Markt zwischen die Prinzessinnengärten gepflanzt, wo man sonst übers Jahr die Städtegärtnerei beschäftigt sieht. Auf mehreren kleinen Bühnen gibt es ein bunt gefächertes Programm von A-capella Gesang zu dem kleinen Zirkus, der hübsch mitten auf dem Gelände aufgebaut ist. Alles zwischen bunter Kulisse und Retro-Radios, zu heißem Apfelsaft mit Schuss (mhmmmm. . .), selbstgebrautem Bio-Glühwein, Gartenkartoffeln und einer wirklich grandiosen Kürbissuppe. 












Der ganz winzig kleine süße historische Weihnachtsmarkt auf dem Gutshof zu Schloss Britz in Neukölln kam ganz im mittelalterlichem Gewand daher, mit Liebestrank und heißem Met, Barden in Mokkazelten (heißer Apfelsaft mit Zimt und Schuss. . . mhhmmmm again . . .), Mistelzweigen, Krippenspiel, Märchenerzähler und antikem nostalgischen Karussell. Zwar unter der Woche ganz schön leer gefegt, dafür dann aber auch umsonst ohne Eintritt :)






So Ihr Lieben! Ich hoffe ihr hattet ganz wunderschöne, besinnliche, ruhige, fröhliche Weihnachten. Meine Feiertage waren ganz wunderbar, und ich freue mich schon aufs nächste Jahr. Hab auch schon wieder ganz viele Ideen für die nächsten Adventskalender . . .

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Sonntag, 9. Dezember 2012

Christmas Edition (3)

Berlin hat einfach soooo schöne Weihnachtmärkte. Der Plan steht: Von Berlins 81 Weihnachtsmärkten die Hälfte schaffen. Hier mal wieder ein paar:

Ich habe mich verliebt. Der Weihnachtsrodeo X-Mas Market ist der schönste, tollste, süßeste auf dem ich in Berlin bereits war. Ich bin ganz verzaubert! Allein schon die Location ist ein wahrer Traum: Das alte Stadtbad in der Oderberger Straße in Prenzlauer Berg ist wie geschaffen für dieses bunte Wunderland. Wunderschön indirekt beleuchtet erstrahlen die hohen Decken, die Säulen und Bögen, die gekachelten Wände und geshoppt werden darf festlich auf mehreren Ebenen. Im alten Schwimmbecken sind rechts und links kleine Stände aufgebaut, hinten steht ein bunter Baum und eine Lounge zum entspannen und Glühwein schlürfen, in den alten Umkleiden gehts weiter mit wunderhübschen Ständen, die von Bio-Imkern zu Street Art Künstlern betrieben werden. Dazu läuft Weihnachtsmusik und voilà, Julies Lieblingsweihnachtsmarkt is in the house. Und die ganzen wunderschönen KrimsKrams Sachen Schätze Dingsies!!! Alles Originell, Individuell, lokal, selbstgemacht, Design, Bio, you name it. Besonders angetan hat es mir der Stand von General Robots. Klitzekleine süße Roboter auf Tellern, auf Kissen, auf Post Its. What's not to like?! Und Pac Man Cookie Cutters!!! . . . Hach, ein Traum. Aber auch die Stände von eingemachtes, mit ihrem göttlichem Brombeer Birnen Gelee, die Bioland Imkerei Seusing mit ihrem "aphrodisierendem" Bourbon Vanille Honig (soschlimmleckermusstemit), die coolen Portemonnaies von paprcuts, die schlichten und schicken Obstbrände von Faude-feine-Brände, der hübsche hübsche hübsche Stand von Jacks beauty department, Herr Nilsson und seine candy bar . . . alles unglaublich unglaublich unglaublich beeindruckend. Dann durfte ich noch meine eigene Bienenwachs Kerze ziehen und hab hübscheste Sternchen-Nieten gefunden (suche ich seit WOCHEN) und das hat mich alles ganz schön glücklich gemacht hier heute :)




















 Der Advents Parcours im Neuköllner Reuterkiez war auch etwas ganz ganz Besonderes: Auf 24 Stationen um die Reuterstraße herum konnte man durch Kreativräume und Werkstätten schlendern als quasi "Tag der Offenen Tür". Überall kriegt man dann kostenlosen Glühwein in die Hand gedrückt und kann sich verschiedenste Arten von Schön angucken. Das Angebot reichte von Stockbrot Grillen am Lagerfeuer zu Weihnachtspost selber stempeln. Galerien haben ihre Werke angepriesen, im hübschen Ori gab es sogar für eine kleine freiwillige Spende ein ganzes Brunchbuffet inklusive kleiner süßen Mini Papeterie, im Co-Sewing Space Nadelwald konnte man ebenfalls selbst aktiv werden und alles hat mich ziemlich beeindruckt. Ganz besonders geflasht hat mich die experimentelle Analoge Fotoausstellung von Thomas Nitz. Die Bilder waren der Hammer. Das Projekt ist dieses Jahr das letzte Mal EU gesponsert, ich hoffe somit inständig, dass es auch weiterhin zu Stande kommt. Das Angebot zum "Shoppen, Schauen, Selberschaffen, Hören und Kosten" war auf jeden Fall grandios.












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